(Wegen fehlenden Tagebucheintragungen fasse ich hier mal die letzten beiden Termine etwas detaillierter zusammen.)
Nach einer Begegnung mit der restlichen eigenartigen Schlangenrattenbrut findet sich die Gruppe in einem Seitenraum des großen Drachenraums und kann auf dem Boden im dicken Staub frische Spuren einer einzelnen Person entdecken, Spuren die den Raum zwei mal durchqueren und jeweils durch die Wände zu gehen scheinen. In diesem Raum gibt es neben einigen uralten menschlichen Skeletten, deren Köpfe ein blutrotes und frisch aufgetragenes Mal tragen, ein großes Relief dreier Schakale und an eben diesen findet die Gruppe einen Mechanismus um eine geheime Tür zu öffnen hinter der auch die Spuren verschwanden.
Ein kleiner Raum und eine Halle schließen sich an und neben einigen weiteren Skeletten erspäht die Gruppe am anderen Ende des Ganges einen hochgewachsenen Elfen mit schwarzer Haut und eine gebückt gehende Gestalt, die mit dem Rücken zur Gruppe gekehrt ohne Hast zum Elfen humpelt. Bei der Annäherung an die beiden Gestalten entdeckt die Vorhut auf dem Boden einen großen mystisch aussehenden Kreis, gemalt in einer zähen roten Masse. Der dunkle Elf weist auf die Wand um die Ecke und ein helles blauweißes Licht in welches der Elf und kurz darauf die gebückte Gestalt zutreten und schließlich verschwunden sind. Ein Ton wie ein weit entfernt rufendes Horn ertönt und mehrere Wände öffnen sich und lassen die dahinter liegenden Bereiche zutage kommen. Leider haben in der Zwischenzeit die Skelettteile begonnen sie zusammenzusetzen und sind durch unheiliges Leben erfüllt. Eine Schar uralter menschlicher und elfischer Skelette greift die Gruppe an, alle das rote Mal auf der skelettierten Stirn tragend.
Nach der heftigen Verteidigung gegen die Knochenmänner untersucht die Gruppe die neu entdeckten Räume und findet viele Anzeichen dafür, dass es sich bei den elfischen Skeletten um Styphon-Anhänger handelte mit der Ausnahme eines Skelettes, welches im hintersten Raum einzeln eingesperrt lag. Eben dieser Elf war augenscheinlich ein Anhänger der Gottheit Zandragal und trug das Horn bei sich, dessen Klang bereits gehört werden konnte und welches die Mauerzugänge zu öffnen und zu schließen vermag.
Neben der andernorts gefundenen Ausrüstung, die erst später als die des Zandragal-Anhängers indentifiziert werden konnte wurden nur 13 seltsame Gestelle aus Metall gefunden, eingeschlossen in einer prunkvolle Truhe) und 13 riesige Kanopen mit scheinbar frischem Blut und Organen im inneren, verschlossen durch rußgeschwärzte metallene Deckel.
Nach großer Suche konnten zwei geheime gewegliche Goldscheiben in den Wänden der obersten und der untersten Ebene entdeckt werden die nach der Betätigung je eine Sonne zeigten und deren anfangs unsichtbaren Strahlen durch die auf die Gestelle gesteckten (vorher entrußten) Metalldeckel der Kanopen reflektiert werden und durch eine ausgeklügelte Positionierung der Kanopen gebündelt auf den Drachen geworfen werden können.
Nachdem die vollbracht wurde ist hinter dem Drachen eine Tür aus der Wand geschmolzen worden hinter der drei Wächter des Zandragal vor die Gruppe traten um sie nur nach der Warnung passieren zu lassen, dass Styphons Anhänger niemals diesen Ort und das hinter den Wachen liegende Portal finden dürften, da es den Weg zu einem beliebige, aber zumindest bekannten Ort des Glaubens führe und das Gelichgewicht der Götter hierdurch nachhaltig verändert werden könnte.
Alle treten hindurch und finden sich auf Wunsch ihres Bestimmungsortes wieder an unauffälligen Plätzen im Dragonwright Tempel in Caer Glaverius wieder - mit Ausnahme eines Elfen, der vorerst verschollen war...
- An dieser Stelle endete Teil 1 der Abenteuer-Serie und durch die Feststellung, dass die meisten Gruppenmitglieder entweder mit System oder Welt nicht glücklich sind wird diese Gruppe vorerst pausieren. Weitere Abenteuer werden von der Idee her weiter entwickelt, doch die Abenteuer werden vorläufig noch nicht angespielt. -