geschrieben von: Yehodan
am 01. Mai 2010
Da es schon spät war und die Himmelsscheibe im Aghrázar schon schneller versinkt, habe wir auf dem Felsen in einer bewaldeten Senke ein Lager aufgeschlagen. Da wir noch nicht wussten, welche finsteren Mächte aus dem Brunnen kriechen mochten, stellten wir Wachen auf.
Wie weise von uns!
geschrieben von: Yehodan
am 11. April 2010
Was ist der Reeve doch für ein tapferer Mann! Für einen Gemeinen legt er einen erstaunlichen Mut an den Tag, so wie er sein Schicksal auf sich nimmt. Ich habe ihm versichert, dass wir alles tun würden, um den wahren Ursprung der Entführungen oder Todesfälle aufzudecken und er schien aufrichtig dankbar. Wollen wir beten, dass wir seine brüchige Hoffnung nicht enttäuschen werden.
Wir entschlossen uns, am nächsten Tag in die Wälder nordwestlich von Loban zu gehen und nach der Amba Mine zu sehen. Diese sollte verlassen sein, aber vielleicht würde sich doch noch ein Hinweis finden lassen, denn dort hatte das Unglück begonnen. Leider war die Durchsuchung der Schächte nicht erhellend. Dafür wurde unser Besuch beim Fallensteller Martin belohnt. Der faltige, etwas kauzige Mann hat Taeldablut in seinen trockenen Adern und er warnte uns ausdrücklich vor der Rache des "Alten", eines Ungetüms oder gar Dämons, der bislang von den Taelda mit Opfergaben besänftigt worden sei. Seit der Strafexpedition von Sir Dezaller seien die Taelda jedoch tot oder geflohen und nun würde dieser böse Geist umgehen und alle aufrechten Kaldorianer töten. Larani steh uns bei! Ich mag zwar nicht recht an die Anwesenheit eines Dämonen glauben, da ich denke, dass die Mächte der Finsternis es nicht nötig haben, in Loban, diesem kleinen Ort so heimlich vorzugehen. Auch die Regelmäßigkeit der Angriffe (alle vierzehn Tage) und die massigen, gewaltigen Spuren zeugen von einer ganz und gar körperlichen Bestie. Daher ließen wir den Mut nicht sinken und machten uns auf den Weg.
geschrieben von: Fhamdil
am 07. Dezember 2009
27 Tag des 4 Mondes
Puhh meine Handschrift ist noch ganz zitterig. Bin gerade erst von den heilkundigen Brüdern zurück. Irgendwer wollte mir anscheinend einen dicken Denkzettel verpassen. Und bediente sich dazu finsterer magischer Tricks. Aus dem Nichts geröstet zu werden… PAH!! Zum Glück konnten meine kampfkräftigen Begleiter, und als das muss ich Sie jetzt wirklich sehen, das Feld schnell genug klären, so dass ein geordneter Rückzug möglich war. Eine der Todschlägerinnen konnten wir sogar festsetzen. Diesmal bedauere ich den Besuch dieser Seele bei den Inquisitoren nicht wirklich.
geschrieben von: Fhamdil
am 07. Dezember 2009
Wenig Geld verschwindet schnell, mehr Geld umso schneller. Das ganze Unternehmen ist soweit geplant, wie zu diesem Zeitpunkt möglich. Der Orden stellt die Schiffe, das hätten wir auch beim besten Willen nicht bezahlen können. Wir haben davon abgesehen weiteres Personal einzustellen. Der Führen, den Jerik angeschleppt hat, macht einen soliden Endruck. Sollte er auch wenn man bedenkt, dass seine Handkasse 10.000 Goldstücke beträgt.
Auch von meinen zukünftigen Gefährten war ich positiv überrascht. Ich hätte nie gedacht, dass ich von je 10.000 Gold Handgeld soviel wiedersehen würde. Ein gutes Zeichen für unsere weitere Unternehmung. Morgen Treffen wir uns noch einmal mit Führer in Algors Dreizack einer Trinkanstalt in der Hafengegend. Diesmal gehe ich aber mit. Meine Kirgi-Recherchen sind inzwischen auch weitestgehend beendet. Wirklich wichtige neue Erkenntnisse konnte ich nicht gewinnen. Auch die KIRGI-Kirche hat so ihre Schatten, wie von Nagern nicht anders zu erwarten. Immerhin scheinen Sie nicht mit den Dämonen gemeine Sache zu machen, was auch schon viel wert ist.
geschrieben von: Fhamdil
am 07. Dezember 2009
25 Tag des 4 Mondes
Meine Befürchtungen haben sich bestätigt. Die Orks kommen mit. Die Elfen natürlich auch.
geschrieben von: Fhamdil
am 06. November 2009
24 Tag des 4 Mondes
Ich weiß nicht wo zu beginnen soviel ist zu berichten. Aber warum müssen es ausgerechnet Elfen sein. Aber ich beginne besser am Anfang. Man hat mich berufen Nachforschungen anzustellen. Es gibt ein mächtiges Kirgi-Artefakt in der Form einer Armschiene, mit welchem sich die niederen Diener- wie Rattenwesen kontrollieren lassen, welches von eben diesen Elfen genauer gesagt Kelvar ed Harvenor einem Imperialen und einem von unserem Tempelgardisten mit Namen Tagaris beschafft wurde.
Die Geschichte ist recht lang und gehört sicherlich aufgeschrieben aber an einem anderen Ort. Wichtig ist hier die Armschiene stammt ursprünglich von einem Sklaventreiber Namens Segon – welcher verstorben ist.
geschrieben von: Fhamdil
am 06. November 2009
21 Tag des 4 Mondes
Jetzt bin ich schon drei volle Zyklen hier. Wenn ich mir überlege wie viel ich in der Zeit in Skarleg geschafft hätte. Ich mache es jetzt so wie die anderen ich nehme einfach die Bücher, die mir wichtig und interessant erscheinen, mit auf mein Zimmer. Auch weiß ich jetzt wie das System funktioniert. Man redet beim Chai ungezwungen darüber was einen theoretisch interessiert und was man gerade über hat und nach einem längeren Gespräch bekommt man dann was man benötigt und muss etwas geben. Mein größtes Problem, ich stehe außerhalb dieses Systems da ich nicht viel zu geben bzw. tauschen habe. Ich habe gestern einen ersten Bericht ans Stammhaus gesendet. Ich habe dabei versucht möglichst unbefangen zu berichten. Aber wer weiß, wie lange so ein Bericht braucht und ob jemand darauf reagiert.
geschrieben von: Fhamdil
am 06. November 2009
7 Tag des 4 Mondes
Jetzt bin ich schon einen Zyklus im Kloster. Ein fürwahr seltsamer Ort. Nachdem ich erst einmal ausgiebig beäugt und ausgefragt wurde, scheine ich jetzt nicht mehr zu existieren. Ich kann vermutlich froh sein, dass der Ordneatus mich weiter mit Mahlzeiten versorgt. Meine Tage habe ich mir in der Bibliothek vertrieben. Vieles ist hier in schlechtem Zustand - mein lieber Hielto du würdest bitterlich weinen. Ich bin am überlegen, ob ich nicht versuchen soll zuminderst die Bücher in Elven über den nördlichen Kontinent, meine eigentliche Aufgabe hier – die scheint aber keinen hier besonders zu interessieren – zu ordnen. Ich habe auch das Gefühl, dass die besonders wertvollen Bücher sowieso eher in den Kammern der Tir- und Surtir Drakonor zu finden sind. Den Surtir des Kym-nark-mar also mein oberster Herr hier vor Ort habe ich erst einmal gesehen und ob der alte verträumte Mann mich gesehen hat weiß ich nicht. Gestern habe ich zum ersten Mal wieder den Tempel verlassen um ein wenig Tinte zu erwerben, es scheint im Tempel keine Vorratsräume zu geben. Jeder hortet seine eigenen Sachen. Und dort überfiel mich dann fast die kalte Wut meiner Ahnen als ich eine Gruppe Schwarzpelze gesehen hatte, die sich den Weg durch die Menge bahnten.
geschrieben von: Fhamdil
am 06. November 2009
1 Tag des 4 Mondes
Ankunft in Caer Glaverius
Ich hätte nie gedacht, dass ich mich an Bord eines Schiffes zurückwünschen würde. Aber dort war zumindest eine leichte Brise zu spüren, die einem das Atmen erleichterte. Wohingegen in den vollen Strassen und Gassen dieses ruchlosen Ortes die Luft steht und fast undurchdringlich erscheint. Dazu kommt der Lärm der vielen gesprochenen Mundarten auf den Basaren, die Schreie der gepeinigten Sklaven oder der Opfer der sich mit brutaler Gewalt durch die Menge schiebenden Wächter, die zu den Sänften in denen die Mitglieder der wenigen einflussreichen Familien ihre Erledigungen vornehmen gehören. Alleine auf dem Weg vom Hafen bis zum hiesigen Haus der Dragonwright bin ich an drei reglosen Gestalten vorbeigekommen, ob tot oder noch lebendig kann ich nicht sagen, die im Unrat kleiner Gassen lagen ohne beachtet zu werden.
geschrieben von: Dicetimo
am 26. Mai 2009
In diesem Blog-Eintrag werde ich die Begebenheiten des ersten Abenteuers der L5R-Runde bei Hoarfrost veröffentlichen.
Dies ist für unsere Spielrunde gedacht, die im Rahmen der Gruppe L5R - Der Preis der Unschuld gespielt wird.