Letzte Worte: Pfeifende Geräusche? Nee, die können keinen Granatwerfer haben!

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27 Tag des 4 Mondes

Puhh meine Handschrift ist noch ganz zitterig. Bin gerade erst von den heilkundigen Brüdern zurück. Irgendwer wollte mir anscheinend einen dicken Denkzettel verpassen. Und bediente sich dazu finsterer magischer Tricks. Aus dem Nichts geröstet zu werden… PAH!! Zum Glück konnten meine kampfkräftigen Begleiter, und als das muss ich Sie jetzt wirklich sehen, das Feld schnell genug klären, so dass ein geordneter Rückzug möglich war. Eine der Todschlägerinnen konnten wir sogar festsetzen. Diesmal bedauere ich den Besuch dieser Seele bei den Inquisitoren nicht wirklich.


Wenig Geld verschwindet schnell, mehr Geld umso schneller. Das ganze Unternehmen ist soweit geplant, wie zu diesem Zeitpunkt möglich. Der Orden stellt die Schiffe, das hätten wir auch beim besten Willen nicht bezahlen können. Wir haben davon abgesehen weiteres Personal einzustellen. Der Führen, den Jerik angeschleppt hat, macht einen soliden Endruck. Sollte er auch wenn man bedenkt, dass seine Handkasse 10.000 Goldstücke beträgt.

Auch von meinen zukünftigen Gefährten war ich positiv überrascht. Ich hätte nie gedacht, dass ich von je 10.000 Gold Handgeld soviel wiedersehen würde. Ein gutes Zeichen für unsere weitere Unternehmung. Morgen Treffen wir uns noch einmal mit Führer in Algors Dreizack einer Trinkanstalt in der Hafengegend. Diesmal gehe ich aber mit. Meine Kirgi-Recherchen sind inzwischen auch weitestgehend beendet. Wirklich wichtige neue Erkenntnisse konnte ich nicht gewinnen. Auch die KIRGI-Kirche hat so ihre Schatten, wie von Nagern nicht anders zu erwarten. Immerhin scheinen Sie nicht mit den Dämonen gemeine Sache zu machen, was auch schon viel wert ist.


25 Tag des 4 Mondes

Meine Befürchtungen haben sich bestätigt. Die Orks kommen mit. Die Elfen natürlich auch.


24 Tag des 4 Mondes

Ich weiß nicht wo zu beginnen soviel ist zu berichten. Aber warum müssen es ausgerechnet Elfen sein. Aber ich beginne besser am Anfang. Man hat mich berufen Nachforschungen anzustellen. Es gibt ein mächtiges Kirgi-Artefakt in der Form einer Armschiene, mit welchem sich die niederen Diener- wie Rattenwesen kontrollieren lassen, welches von eben diesen Elfen genauer gesagt Kelvar ed Harvenor einem Imperialen und einem von unserem Tempelgardisten mit Namen Tagaris beschafft wurde.

Die Geschichte ist recht lang und gehört sicherlich aufgeschrieben aber an einem anderen Ort. Wichtig ist hier die Armschiene stammt ursprünglich von einem Sklaventreiber Namens Segon – welcher verstorben ist. 


21 Tag des 4 Mondes

Jetzt bin ich schon drei volle Zyklen hier. Wenn ich mir überlege wie viel ich in der Zeit in Skarleg geschafft hätte. Ich mache es jetzt so wie die anderen ich nehme einfach die Bücher, die mir wichtig und interessant erscheinen, mit auf mein Zimmer. Auch weiß ich jetzt wie das System funktioniert. Man redet beim Chai ungezwungen darüber was einen theoretisch interessiert und was man gerade über hat und nach einem längeren Gespräch bekommt man dann was man benötigt und muss etwas geben. Mein größtes Problem, ich stehe außerhalb dieses Systems da ich nicht viel zu geben bzw. tauschen habe. Ich habe gestern einen ersten Bericht ans Stammhaus gesendet. Ich habe dabei versucht möglichst unbefangen zu berichten. Aber wer weiß, wie lange so ein Bericht braucht und ob jemand darauf reagiert.


7 Tag des 4 Mondes

Jetzt bin ich schon einen Zyklus im Kloster. Ein fürwahr seltsamer Ort. Nachdem ich erst einmal ausgiebig beäugt und ausgefragt wurde, scheine ich jetzt nicht mehr zu existieren. Ich kann vermutlich froh sein, dass der Ordneatus mich weiter mit Mahlzeiten versorgt. Meine Tage habe ich mir in der Bibliothek vertrieben. Vieles ist hier in schlechtem Zustand - mein lieber Hielto du würdest bitterlich weinen. Ich bin am überlegen, ob ich nicht versuchen soll zuminderst die Bücher in Elven über den nördlichen Kontinent, meine eigentliche Aufgabe hier – die scheint aber keinen hier besonders zu interessieren – zu ordnen. Ich habe auch das Gefühl, dass die besonders wertvollen Bücher sowieso eher in den Kammern der Tir- und Surtir Drakonor zu finden sind. Den Surtir des Kym-nark-mar also mein oberster Herr hier vor Ort habe ich erst einmal gesehen und ob der alte verträumte Mann mich gesehen hat weiß ich nicht. Gestern habe ich zum ersten Mal wieder den Tempel verlassen um ein wenig Tinte zu erwerben, es scheint im Tempel keine Vorratsräume zu geben. Jeder hortet seine eigenen Sachen. Und dort überfiel mich dann fast die kalte Wut meiner Ahnen als ich eine Gruppe Schwarzpelze gesehen hatte, die sich den Weg durch die Menge bahnten.


1 Tag des 4 Mondes

Ankunft in Caer Glaverius

Ich hätte nie gedacht, dass ich mich an Bord eines Schiffes zurückwünschen würde. Aber dort war zumindest eine leichte Brise zu spüren, die einem das Atmen erleichterte. Wohingegen in den vollen Strassen und Gassen dieses ruchlosen Ortes die Luft steht und fast undurchdringlich erscheint. Dazu kommt der Lärm der vielen gesprochenen Mundarten auf den Basaren, die Schreie der gepeinigten Sklaven oder der Opfer der sich mit brutaler Gewalt durch die Menge schiebenden Wächter, die zu den Sänften in denen die Mitglieder der wenigen einflussreichen Familien ihre Erledigungen vornehmen gehören. Alleine auf dem Weg vom Hafen bis zum hiesigen Haus der Dragonwright bin ich an drei reglosen Gestalten vorbeigekommen, ob tot oder noch lebendig kann ich nicht sagen, die im Unrat kleiner Gassen lagen ohne beachtet zu werden.


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