geschrieben von: Yehodan
am 11. Mai 2010
Wenn der alte Hund mal Blut geleckt hat, dann holt er sich binnen eines halben Jahres gleich zwei neue Rollenspiele und will sie unbedingt austesten. Jahaa!
Während meiner Suche nach neuen Rollenspielerfahrungen (Ich bin ja alter DSA-Hase und mit DSA 4.0 nur leidlich zufrieden) bin ich über diverse Foren auf Savage Worlds gestoßen.
geschrieben von: Yehodan
am 06. Mai 2010
Zusammen mit ZyNist, Dicetimo, Eterniell und Tito Salmoranes wurde meine Begeisterung für das Spiel in Westeros aus dem Hause Green Ronin auf die Probe gestellt.
Da die Proberegeln freundlicherweise ein Kurzabenteuer mit fertigen Charakteren beinhalten und die Mitspieler dieses noch nicht gelesen hatten, konnten wir munter drauf los spielen.
geschrieben von: Yehodan
am 01. Mai 2010
Da es schon spät war und die Himmelsscheibe im Aghrázar schon schneller versinkt, habe wir auf dem Felsen in einer bewaldeten Senke ein Lager aufgeschlagen. Da wir noch nicht wussten, welche finsteren Mächte aus dem Brunnen kriechen mochten, stellten wir Wachen auf.
Wie weise von uns!
geschrieben von: Yehodan
am 11. April 2010
Was ist der Reeve doch für ein tapferer Mann! Für einen Gemeinen legt er einen erstaunlichen Mut an den Tag, so wie er sein Schicksal auf sich nimmt. Ich habe ihm versichert, dass wir alles tun würden, um den wahren Ursprung der Entführungen oder Todesfälle aufzudecken und er schien aufrichtig dankbar. Wollen wir beten, dass wir seine brüchige Hoffnung nicht enttäuschen werden.
Wir entschlossen uns, am nächsten Tag in die Wälder nordwestlich von Loban zu gehen und nach der Amba Mine zu sehen. Diese sollte verlassen sein, aber vielleicht würde sich doch noch ein Hinweis finden lassen, denn dort hatte das Unglück begonnen. Leider war die Durchsuchung der Schächte nicht erhellend. Dafür wurde unser Besuch beim Fallensteller Martin belohnt. Der faltige, etwas kauzige Mann hat Taeldablut in seinen trockenen Adern und er warnte uns ausdrücklich vor der Rache des "Alten", eines Ungetüms oder gar Dämons, der bislang von den Taelda mit Opfergaben besänftigt worden sei. Seit der Strafexpedition von Sir Dezaller seien die Taelda jedoch tot oder geflohen und nun würde dieser böse Geist umgehen und alle aufrechten Kaldorianer töten. Larani steh uns bei! Ich mag zwar nicht recht an die Anwesenheit eines Dämonen glauben, da ich denke, dass die Mächte der Finsternis es nicht nötig haben, in Loban, diesem kleinen Ort so heimlich vorzugehen. Auch die Regelmäßigkeit der Angriffe (alle vierzehn Tage) und die massigen, gewaltigen Spuren zeugen von einer ganz und gar körperlichen Bestie. Daher ließen wir den Mut nicht sinken und machten uns auf den Weg.
geschrieben von: Yehodan
am 23. März 2010
Es begab sich am 09. Agrazhar des Jahres 720 TR, dass der Sheriff von Olokand über seinen treuen Diener, den Bailiff von Ambarnis, Jorad Odersard, meine Dienste erbat.
In dem kleinen Ort Loban, an den Ufern des Flusses Ambarin und an der Fellstraße gelegen, haben die Arbeiter der Ambar Mine alles Schaffen eingestellt und sich zum dortigen Lord Kathel Dezaller geflüchtet, denn ein Grauen ginge in ihren Reihen um. Mehrere Minenarbeiter, darunter ihr Vorarbeiter, sind auf unerklärliche Weise verschwunden. Zudem ist der Lord seine Abgabe für diesen Sommer noch immer schuldig.
geschrieben von: Yehodan
am 16. Februar 2010
Frei nach dem Motto: Learning by doing, habe ich mich einfach mal über ein Blatt Papier gebeugt und einen Charakter für das frisch erschaffene Haus Ferrick aus den Mountains of the Moon erschaffen.
Auch hier habe ich wieder alles dem Zufall überlassen, soweit es Tabellen dafür gab und das Ergebnis ist etwas eigenartig, zeigt aber wie vielseitig das System ist.
Zunächst erwürfele ich für das Alter des Charakters very old, also zwischen 70-80. In einer Zeit der Kriege, der Krankheiten, der Banditerei usw. ist das ein enormes Alter.
Ich habe bereits einen greisen, erfahrenen Mann im Kopf, der dem jetzigen Lord auf der Tasche liegt. Das hohe Alter erklärt sich dadurch, dass ich ihn zu einem Mitglied der Adelsfamilie mache. Mh...gut passen würde der Onkel des derzeitigen Lords, der kein Erbe abbekommen hat.
geschrieben von: Yehodan
am 15. Februar 2010
Am Wochenende habe ich mich mal mit der Hauserschaffung des neuesten Mitglieds meiner bescheidenen RPG-Sammlung beschäftigt.
Obwohl das System es einem selbst überlässt, wie viel man auswürfelt, kann man komplett alles dem Zufall überlassen. Ich entscheide mich für letzteres.
geschrieben von: Yehodan
am 11. Februar 2010
In welcher Beziehung stehen Spieler einer Rollenspielrunde eigentlich zueinander?
Da gibt es die alten Freunde, die sich hin und wieder zu einem zwanglosen Abenteuer treffen, ebenso wie die Fremden, die mehr über die gegenseitigen Alter Egos wissen, als über die Menschen die mit am Tisch sitzen.
geschrieben von: Yehodan
am 10. Februar 2010
Nach langem Mitmirringen und Hinundherüberlegen habe ich mir das
A Song of Ice and Fire (kurz ASOIAF oder ASIAF) RPG von
Green Ronin geholt.
Wieso?